Am 31. Januar 2026 fand in der Industriekathedrale Alte Schmelz in St. Ingbert die dritte inklusive Generalprobe der Saarländischen Narrenschau statt. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus saarländischen Werkstätten waren der Einladung des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine e. V. (VSK) gefolgt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Landesverband Arbeit – Bildung – Teilhabe Saarland e. V. sowie auf Initiative und unter Koordination des Sozialministeriums durchgeführt.
Im Mittelpunkt stand ein klares Ziel: Teilhabe und Gemeinschaft erlebbar machen. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung feierten gemeinsam, tauschten sich aus und genossen die Karnevalsstimmung. Die Veranstaltung zeigte, wie inklusives Miteinander im Alltag aussehen kann – ungezwungen, fröhlich und selbstverständlich.
Sozialminister Magnus Jung würdigte das Engagement der Beteiligten und betonte, dass solche Formate einen wichtigen Beitrag zu einer offenen und inklusiven Gesellschaft leisten. Auch der Präsident des VSK, Stefan Regert, lobte die Generalprobe als Highlight der Narrenschau und hob die besondere Bedeutung des Jubiläumsjahres hervor.
Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Jörg Denne, Mitarbeiter der reha gmbh. In einer Büttenrede brachte er die Perspektive eines Werkstattmitarbeiters auf die Bühne und sorgte damit für viele Lacher und berührende Momente.
Michael Schneider, Geschäftsführer des Landesverbandes Arbeit – Bildung – Teilhabe Saarland e. V., betonte, dass Menschen mit Beeinträchtigung ein wichtiger Teil der saarländischen Gesellschaft sind. Die exklusive Teilnahme an der Narrenschau bot den Beschäftigten eine besondere Auszeit vom Alltag und stärkte zugleich das Gemeinschaftsgefühl.
Die inklusive Generalprobe der Saarländischen Narrenschau setzte damit erneut ein deutliches Zeichen für gelebte Teilhabe im Saarland.




